NACHBARINSELN

 

Korfu ist von verschiedenen unbewohnten kleinen Inseln und von größeren bewohnten Inseln umgeben, die ein touristisches Ziel darstellen.
Alle dieser Inseln sind sicherlich ein gutes Ziel, um einen Ausflug oder einen Urlaub zu machen.
Unter den wichtigsten Inseln finden Sie:
– im südlichen Teil von Korfu PAXI und
ANTIPAXI
– im nord-westlichen Teil der Insel die DIAPONTISCHEN Inseln wie Mathraki,
Othoni und Erikoussa
– im nördlichen Teil der Hauptstadt VIDO und
LAZARETO
– im südlichen Teil der Stadt von Kerkyra die kleine Insel PONTIKONISI.


DIAPONTISCHE INSELN

Die Diapontischen Inseln liegen in der Nähe der nord-westlichen Küste von Korfu und stellen ein kleines Paradies des Mittelmeers dar, das noch nicht vom Massentourismus erreicht wurde.
Die Diapontischen Inseln bestehen aus 3 kleinen Inseln: Othoni, Erikousa und Mathraki, die 2-7 Seemeilen von der Küste von Korfu liegen.
Sie sind von wenigen Personen bewohnt, die in kleinen und pittoresken Dörfern leben. Auf diesen kleinen Inseln bestehen Touristikstrukturen nur aus wenigen Hotels und man zählt die Tavernen an den Fingern einer Hand ab.
Hier ist die Natur wild und zahlreiche kleine Strände haben feinen Sand und bieten die Gelegenheit, Entspannung und Ruhe auch in Hochsaison zu genießen.
Die Diapontischen Inseln, die zum Verwaltungsbezirk Korfus gehören, stellen den idealen Ort dar, um im Juli und August einen Ausflug in die Umgebung weit vom Tourismus entfernt zu machen.
Während der ganzen Sommerzeit ist es möglich, nach den Diapontischen Inseln mit Fähren zu fahren, die von der Stadt Korfu oder von den touristischen Dörfern Sidari und A. Stefanos nördlich der Insel abfahren.
Verschiedene Reisebüros organisieren zahlreiche Tagesausflüge auf eine oder zwei der Diapontischen Inseln mit privaten Wasserfahrzeugen.


MATHRAKI
 

Mathraki ist die südlichste, die kleinste und am wenigsten zugängliche der drei Inseln wegen der Felsen, die sie umschließen.
Aus diesen Gründen ist sie die abgelegenste Insel, obwohl sie nur 4 Seemeilen von der Küste Korfus (genau von Arila) entfernt ist. Innerhalb der Insel verbindet nur eine Straße das nördliche Gebiet am Meer, das Kato Mathraki genannt wird, mit dem südlichen Gebiet auf dem Hügel, das Ano Mathraki heißt.
Von dieser Hauptstraße, die sich auf der ganzen Insel entwickelt, beginnen verschiedene Abzweigungen, die zu Buchten, abgelegenen kleinen Stränden und einem Paar Häfen führen, wo die Fischerboote festmachen.


Die westliche Küste ist von Felsen gekennzeichnet, während die östliche Küste den schönsten Sandstrand der Insel bietet.
Dieser Strand besteht aus sehr feinem und rotem Sand und der Grund ist seicht.
Der Strecke entlang werden Sie völlig von der Natur umgeben sein und wenn Sie bergauf spazieren gehen, erreichen Sie das einzige Dorf, das aus mehr als zwei Häusern besteht…
Dann steigt die Straße wieder meerwärts hinab, führt die östliche Küste der Insel entlang und erreicht nördlich den Hafen, wo die Fähre festmachen, die Mathraki mit Korfu und Othoni verbinden.
Dort befinden sich wenige Touristikstrukturen, nur zwei oder drei Tavernen und wenige Unterkünfte in der Nähe des Meeres.


ERIKOUSA
 

Erikousa ist die nördlichste Insel der Diapontischen Inseln. Sie hat eine runde Form, besteht aus zwei großen Buchten (Porto Bay und Fiki Bay) und die Bevölkerung erreicht fast hundert Personen.
Sie ist vorwiegend flach und verfügt über sandige Küsten, die sanft abfallen und deshalb für Familien mit Kindern geeignet sind.


Auf der Insel befinden sich Pfäder mit einer wunderbaren Vegetation und sechs kleine Ortschaften:Tandoulis, Paliokaliva, Soukia, Porta, Dendra und Gitonies.


OTHONI
 
Othoni stellt der westlichste Ort des ganzen Griechenlands dar und ist die größte der Diapontischen Inseln (sie ist fast 6 km breit und 3,6 km lang).
Sie ist sehr hügelig im Binnenland, mit Gipfeln von 400 Metern, und die meisten Küsten sind felsig.
Dort befinden sich zahlreiche Dörfer aber fast alle sind nur während der Sommerzeit bewohnt.
Die Fähren von Korfu erreichen den Hafen Ammo in einer schönen Bucht südlich der Insel; von diesem Hafen beginnen verschiedene Pfäder und Schotterstraßen, die auf der ganzen Insel streichen.


Dort liegen Strände mit weißem Sand und die besondere Grotte Kalipso.


VIDO

 

Vido, auch Ptichia genannt, ist eine kleine Insel der Hauptstadt Korfu gegenüber und liegt etwa 1200 Metern von Korfu entfernt.
Wenn Sie mit der Fähre in den Hafen Korfus ankommen, sehen Sie sie sofort rechts.
Um Vido zu erreichen, müssen Sie im alten Hafen der Stadt ein Boot nehmen, das die Stadt mit der Insel jede Stunde täglich verbindet; die Reise dauert weniger als 10 Minuten und die Rückfahrkarte kostet nur 2 Euro.
In der Vergangenheit wurde die Insel von den Franzosen befestigt aber mit der englischen Herrschaft wurde sie uneinnehmbar gemacht und zerstört.

Auf der Insel befinden sich ein Restaurant/Cafe, ein serbisches Mausoleum in Erinnerung an die Serben, die im ersten Weltkrieg verstorben sind, und ein Leuchtturm, der den Schiffen den Kurs zu Korfu zeigt.
In Vido finden Sie auch zwei Strände und ein Pfad, um die Insel zu Fuß zu besichtigen.


LAZARETO


Diese kleine Insel liegt auf halbem Weg zwischen der Hauptstadt und der Bucht Gouvia, auf der Höhe von Kondokali.
Diese Insel, kleiner als Vido, heißt Lazareto, weil sie in der Vergangenheit das Lazareto (griechisches Wort für Seuchenkrankenhaus) von Korfu darstellte, da die Kranken dort in Quarantäne gehalten wurden.
Lazareto wird heute für Nationaldenkmal in Erinnerung der Partisanen gehalten, die hier von den Deutschen im zweiten Weltkrieg umgebracht wurden.


PONTIKONISI

Die kleine Insel Pontikonisi liegt südlich der Stadt Korfu und zwar dem Flughafen und der Lagune Halkiopoulos gegenüber.
Um sie zu erreichen, fahren einige Kaiken vom kleinen Hafen ab, wo das Kloster Vlacherna südlich der Halbinsel Kanoni liegt.
Sie ist mehr eine riesige an Vegetation reiche Felse als eine Insel! Die Zypressen stechen hervor und auf dem Gipfel befindet sich eine byzantinische Kapelle, die von der Vegetation umgeben ist.
Eine weiße Treppe führt zur kleinen Kirche "Pantokratora", wo Grabsteine aus Marmor des 13. Jahrhunderts den Besuch der Kaiserin Elisabeth von Österreich und des Erzherzogs Rudolfs im Jahr 1800 gedenken.

 
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